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Gunter

Happy End

Im letzten Beitrag hatte ich die Storyline zu einem Film begonnen, bei dem ich mich über Nacht in einen kapitalen 70-Kilo-Burschen verwandle (dargestellt durch Brad Pitt - erst mit Fatsuit, dann wie Gott ihn schuf). Ein paar Szenen und das Ende bin ich noch schuldig. Here we go.

Ich hebe also ab und fliege nach - Äthiopien natürlich. Dort hält sich nämlich meine Frau Angelina gerade auf (denkt dran: ich bin jetzt Brad). Zu Angelina fliege ich aber selbstverständlich nur, um ihr direkt den Laufpass zu geben. Die Übermutter macht mir irgendwie Angst und als Brad Pitt wäre es auf jeden Fall meine erste Aktion, sie abzuservieren. Meine neue Flamme müsste natürlich meine Frau (jetzt meine ich C2) sein. Ich denke, sie würde mich sogar weiterhin nehmen - obwohl (oder gerade weil) ich jetzt Brad Pitt bin. Andernfalls käme natürlich Jennifer Aniston als Plan B in Frage. Ich denke, bei ihr hat Brad auf jeden Fall gute Chancen.

Es folgt eine gute Stunde gemeinsamer romantischer Aktivitäten, die wir niemals durchführen konnten, als ich noch dick war. Wir würden auf jeden Fall:

  • zusammen ins Kino gehen…
    Ich bin tatsächlich einmal vor vielen Jahren neben ihr im Kino mit dem Kinosessel zusammen gebrochen und saß plötzlich direkt auf dem Boden. Das ist mir heute noch peinlich.
  • eine Runde Treetbot auf dem Auensee drehen…
    Früher wäre das nie gegangen, denn das Boot hätte mit Schieflage abgelegt und wäre kurz danach gekentert. Wenn ich es überhaupt trocknen Fußes drauf geschafft hätte.
  • Achterbahn fahren…
    Habt ihr schon mal neben einem Dicken in der Achterbahn gesessen? Wusstest ihr, dass die Schutzbügel dort immer über 2 Sitze gehen? Wo’s bei mir noch klemmt, kann sie noch Limbo tanzen. Und Angstschweiß behindert beim panischen Festklammern.
  • in einem Wasserbett einfach nur nebeneinander liegen.
    Hochromantisch aber heute physikalisch unmöglich. (Verdrängung und Hebelwirkung)

Zu guter Letzt würden wir nochmal heiraten und hätten dann neue Hochzeitsfotos mit einem schlanken Brad. Was wäre die Schwiegermama da stolz. Der Jojo-Effekt setzt natürlich erst im zweiten Teil ein. Das hier soll schließlich eine romantische Komödie sein. Mit etwas Glück, sind die Besucherzahlen schlecht und das Budget wird umgeschichtet in ein Sequel von “Schwer verliebt”.

Happy End.

2 Kommentare zu “Happy End”

  1. Gunteram 10.04.2008 um 20:41

    Mittwoch gegessen:
    Birne, Banane, Frühlingsröllchen mit Sprossensalat, Straußensteak mit Salat und Kichererbsenmus

    Donnerstag gegessen:
    Brote mit Käse, Die 4 am China-Stand (Hühnschen miut Glasnudeln), Tortellini mit Ruccola-Scampi-Sauce

  2. Andreaam 13.04.2008 um 12:45

    Happy End: Schau Dir mal Deine Projekttabelle an!
    Da ist bisher das “leichte Happy End” zu erwarten!
    Und wenn es so weiter geht bist Du am Ende wirklich bei Brads 70 kg angekommen…
    Denk an Deine glückliche Schwiegermutter!!!

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