12.07.2008
Gepfeffert
Jetzt ist endlich wissenschaftlich belegt, was ich schon die ganze Zeit vermutet hatte: wer seine Speisen kräftig nachwürzt, nimmt schneller ab. Das haben US-Forscher (ich glaube, die erforschen einfach alles) in einer aktuellen Studie herausgefunden. Insgesamt wurden knapp 2.500 Probanden untersucht - die knallharten Würzer nahmen in sechs Monaten 15 Kilo ab, die Luschiesser gerade mal 1-2 Kilo.
Ich wünschte, alles könnte so einfach sein. Einfach jede Mahlzeit tüchtig pfeffern, kümmeln oder liebstöckeln und schon kann man mit gutem Gewissen auch mal einen fettigen Schweinsbraten verdrücken. Am besten ich schwöre mich gleich auf das schärfste Chilli der Welt ein, damit dürfte jede Speise komplett ungenießbar werden - vor allem natürlich Griesbrei.
Die Vermutung von Studienleiter Alan Hirsch, dass das intensive Geschmackserlebnis den Hunger schneller stillt und man daher weniger isst, kann ich übrigens aus eigener Erfahrung bestätigen. Die drei großen “G” - Gemüse, Gewürze und Gegen neun noch eine Runde joggen - sind im Projekt 100 schon seit langem eine sichere Bank.
Kannst du mir bitte mal den Pfeffer reichen?
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Mittwoch gegessen:
Dunkles Bötchen mit Käse und Schinken, Kichererbsenmus mit Fladenbrot, Steak mit Salat
Donnerstag gegessen:
Müsli mit Banane, Pilztopf mit Reis, Apfel, Ruccola-Salat mit Rinderfiletstreifen, Vollkornbrote mit Dosenfisch
Gestern gegessen:
Müsli mit Banane, gemischter Salat-Teller, Apfel, Körnerbrötchen mit echter Krakauer, Tomaten
Hi Gunter,
da hast Du ja heute knapp die 40 kg Marke verfehlt!
Trotzdem bist Du ein echter Sieger (oder Fettzellenkiller…).
Also dann bis nächste Woche und viel Spaß beim Knacken der 40er Marke!
Gruß
andrea
Gutes polnisches Essen und weniger Sport waren diesmal schuld. Aber nächste Woche ist ja auch noch ‘ne Woche