Ganz am Anfang hatte ich schlechte Laune. Ob es lediglich die Aussicht auf zwei entbehrungsreiche Jahre war (ich hatte mir tatsächlich vorgestellt, ich dürfte nur noch Selleriestangen mit Magerquark-Dip essen) oder doch schon erste Auswirkungen der Unterzuckerung, das vermag ich nicht zu sagen. Bereits nach ein paar Wochen bemerkte mein Umfeld aber die erste Veränderung zum Positiven: „Du bist irgendwie so ausgeglichen und strahlst innere Zufriedenheit aus.“, bekam ich anfangs häufiger zu hören. Mhm – eigentlich ging es mir nicht um innerliche Zufriedenheit sondern um äußerliche Schlankheit. Davon war bis zehn Kilo offensichtlich noch nicht viel zu sehen. Recht hatten sie aber trotzdem. Ich fühlte mich tatsächlich besser.
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45.000 Punkte und 80% Treffsicherheit. Das war mein bestes Ergebnis bei „Guitar Hero III, Rock Legends“ gestern abend. Ich glaube, das ist dramatisch schlecht – vor allem für jemanden, der tatsächlich etwas Gitarre spielen kann. Andererseits habe ich noch niemals zuvor ernsthaft und länger als 5 Minuten an einer Computerkonsole gestanden. Zum Glück war Basti noch schlechter - und der ist definitiv der bessere Gitarrist. Den ganzen Beitrag lesen »
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In letzter Zeit häufen sich die ungläubigen Nachfragen entgeisterter Zeit- und vor allem Leidensgenossen, die mir zu meiner bisherigen Gewichtskurve zwar gratulieren, diese aber nicht recht glauben wollen. Vermehrt werden dabei (teils heimlich, teils offen ausgesprochene) Anschuldigungen laut, bei diesem Projekt würde nicht alles mit rechten Dingen zugehen. Diesen Leuten muss ich heute laut und deutlich und vor allem ohne jeden Zweifel entgegnen: “Ich schwöre, ich bin clean.” Den ganzen Beitrag lesen »
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„Vom Fette befreit sind Hals und Hüfte
durch der Ananas fettverbrennenden Kick,
am Bauche grünet Hoffnungsglück;
hoffentlich bringt die Keule vom Hammel
die alten Pfunde nicht plötzlich zurück.“
Mit was für einem Unsinn man sich beschäftigen kann. Das haben unsere großen, deutschen Dichter nun wirklich besser verdient. Ich entschuldige mich schon mal prophylaktisch für diese, meine anmaßende Verhohnepiepelung. Aber das obige Stimmungsbild frei nach Johann Wolfgang von Goethe spiegelt meine derzeitigen inneren Ängste doch ziemlich treffsicher wider. Und passt auch noch zur Jahreszeit. Den ganzen Beitrag lesen »
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Feiertage waren früher immer das Größte für mich. Es waren die Tage, an denen ich zum Frühstück extra etwas weniger aß, um für die doppelte Portion zum Mittag ausreichend Platz bereit zu halten. Es waren die Tage an denen mich Schwiegermama selbst nach dem vierten Kloß noch bat (mich anflehte, mir befahl), einen weiteren zu verdrücken. Schließlich hatte sie in der Küche noch einen ganzen Topf voll davon. Wer sollte die denn alle aufessen? In ihrer Generation wird ja prinzipiell niemals etwas essbares weggeworfen. Den ganzen Beitrag lesen »
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