Sie ist weg. Er hat sie mir einfach geklaut. Meine schöne Idee. Noch bevor ich sie hatte. Er hat sie beschmutzt, sie verbraucht. Und er ist zu allem Überfluss auch noch vom Fach - ein freier Journalist. Verdammte Axt!
Aber der Reihe nach. Es war letzte Woche. Ich saß ich auf dem Recumbent, den Schlank-durch-Funk-Mix auf den Ohren und die Fernsehzeitschrift in der Hand. Mit Interesse las ich die Buchbesprechungen. Die Zeitung wackelte ziemlich durch das rhythmischen Treten in die Pedale und so hatte ich einige Mühe, die Buchstaben zu entziffern. Aber ein grasgrünes Buchcover fiel mir sofort ins Auge. So sahen Bücher von Tommy Jaud, Sven Regner oder Rocko Schamoni aus. Würde also sicher was lustiges sein. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich war niemals ein Sportler. Meinen sportlichen Zenith hatte ich als doppelter Bezirksmeister im Rudern bereits erreicht. Damals war noch DDR und ich war zwölf. Seitdem ist bei mir sportliche Ebbe. Kein Fußball, kein Jogging, noch nicht mal Badminton mit den Kollegen. Sport ist für mich einfach nur Quälerei.
Aber ohne läuft es nicht. Abnehmen ohne Bewegung ist wie Sonny ohne Cher, Bohlen ohne Anders, Prince ohne High Heels. „Vor den Erfolg hat der Schöpfer den Schweiß gesetzt.“ - Beim Abnehmen darf man dieses Sprichwort getrost wörtlich nehmen. Den ganzen Beitrag lesen »
Das ist ein gutes Wochenende. Ein wirklich gutes Wochenende. Die letzte Woche war eine der besten überhaupt und so habe ich vorzeitig und zu meiner eigenen Überraschung das nächste Etappenziel schon erreicht: 20 Kilogramm leichter. Wow.
Trotzdem sehe ich mit meinen jetzt knapp 135 Kilo leider immer noch nicht gerade aus wie – sagen wir mal Brad Pitt. Um mir trotzdem vor Augen zu führen, was ich in diesen ersten zehn Wochen bereits geschafft habe, habe ich kurz mal recherchiert, was so alles 20 Kilo wiegt.
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Jeder Mensch braucht Beständigkeit. So hatte auch ich immer ein bestimmtes Ritual, mit dem ich einen nervenaufreibenden Arbeitstag (und eigentlich auch alle anderen Tage) zu Ende brachte. Zwischen mich und meinen Fernseher kamen allabendlich immer nur zwei Dinge: ein schönes kühles Pils und vor allem eine Tafel Schokolade.
Und ich hatte sie alle: große und kleine, braune und weiße, knusprige und luftige, nußige und traubige, rechteckige und quadratische – vor allem aber marzipanige. Und wenn sie da einmal so vor mir lagen – süß und verlockend - gab es in der Regel kein Entrinnen, kein Erbarmen, keine Gnade. Der Abend endete für gewöhnlich erst mit dem Verzehr des allerletzten leckeren Stücks aus der frischhaltenden Silberverpackung. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich habe mir jetzt eine neue mentale Strategie ausgedacht, um mich von ungeeigneten Nahrungsmitteln fernzuhalten. Ich bin davon überzeugt, dass Nahrungsmittel böse, gefährlich und unberechenbar sind. Und sie haben es auf mich abgesehen - soviel steht fest. Den ganzen Beitrag lesen »