Morgen habe ich Geburtstag. Morgen ist der Tag, an dem Projekt 100 ursprünglich beendet sein sollte. Nachdem alles viel besser lief als gedacht und ich die magische Marke von 100 Kilo bereits zu meinem Geburtstag im letzten Jahr nur ganz knapp um rund 2 Kilo verfehlt hatte, erreichte ich dieses erstes Ziel dann nur drei Wochen später und machte direkt neue Pläne für 2009: 90 Kilo sollten es nun sein, zu erreichen abermals bis zu meinem 35. Geburtstag - doch auch die wurden deutlich vorfristig geknackt, nämlich erstmals bereits Ende Februar. Im Anschluss hielt ich mich viele Wochen und Monate recht wacker, so dass ich mich in der Lage fühlte, abermals ein ehrgeizigeres Ziel anzupeilen, nämlich 85,4 Kilo. Nun - diesmal musste ich mir nach kurzer Zeit eingestehen, dass ich mir wohl etwas zu viel zugetraut hatte - und einen Monat vor Ablaufen der Frist schließlich Verzug anmelden. Den ganzen Beitrag lesen »
Wie der geneigte Leser vielleicht bereits weiß, sind wir mehr oder weniger stolze Hundebesitzer. Mehr, weil es sich um eine - ich muss es offen zugeben - recht hübsche Hundedame handelt, die allerorten viel Lob für ihr überaus gelungenes Äußeres erntet, weniger, weil sie nicht nur ziemlich groß sondern dazu auch ziemlich ungestüm ist, was mitunter zu Verhaltensmustern führt, die einer wohlerzogenen Hündin nicht recht zu Gesicht stehen wollen. Den ganzen Beitrag lesen »
Ich habe das Inferno überlebt, den Urgewalten die Stirn geboten, der meteorologischen Apokalypse getrotzt. Mitte letzter Woche nämlich war ich joggend unterwegs in Hamburg und sah mich dabei unvermittelt in die bedrohliche Szenerie eines düsteren Science Fiction-Films versetzt. Und wie so oft gab es bereits in der Anfangssequenz eine düstere Vorahnung. War es die steife Brise, die heißfeuchte Luft oder der kurze Anflug des Gedanken “Wird es denn tatsächlich schon wieder so zeitig dunkel?” - jedenfalls beschlich mich schon beim Schritt aus der Haustür heraus ein leicht mulmiges Gefühl der Unsicherheit - würde dieses Wetter wohl halten? Den ganzen Beitrag lesen »
Auch wenn es der Wunsch nach einer schlüssigen Dramaturgie eigentlich verbietet, so muss ich doch meinen bunten Reigen an Erzählungen aus dem Frankreich-Urlaub direkt mit dem Höhepunkt eröffnen. Zu kurios ist die Begebenheit und zu stark der Drang, sie mit anderen zu teilen.
Und es begab sich also folgendes: Den ganzen Beitrag lesen »
Es ist ein Albtraum. Wenn ich daran denke, jagt es mir eiskalte Schauer den Rücken hinunter. Aber es gibt kein Entrinnen, kein Entkommen, keine Gnade… Alle Fluchtwege führen immer nur wieder direkt in seine feuchten, glitschigen Fangarme. Der Krake hat mich fest im Griff.
“El Pulpo” so nennen ihn die Einheimischen. Nur die ganz Mutigen trauen sich, seinen Namen überhaupt auszusprechen - und auch dann nur flüsternd und hinter vorgehaltener Hand. “El Pulpo” - das ist ein portugiesisches Restaurant, wo es allerleckersten Fisch und Meeresfrüchte gibt. Dieses Restaurant liegt nun leider direkt fünf Minuten Fußweg von meinem Fitness-Studio entfernt. Und jedes Mal wieder saugt mich der Krake mit einem seiner fetten Näpfe an und schleudert mich direkt aus der Duschkabine hinter einen Riesenteller Garnelen vom Grill mit öligem Salat, zweierlei gehaltvollen Dips und tüchtig selbstgebackenem Weißbrot. Den ganzen Beitrag lesen »