25.07.2008
Indisch
Ich liebe Bollywood. Für einen wohlstandssorgengeplagten Mitteleuropäer gibt es einfach nichts besseres als ein paar flatternde bonbonfarbene Saris, die in putzigen, hartkantigen Tänzen zu weichgespülten Elektrobeats durch die Gegend gewirbelt werden. Und mittendrin Shahrukh Khan. Mit drei Gesichtsausdrücken jede Stimmung spielen zu können, ist schließlich auch eine schauspielerische Leistung. Und wer zählt schon die Gesichtsausdrücke von indischen Sexsymbolen? Meine Frau sicher nicht.
Bollywood-Filme sind gleich noch mal so gut, wenn man zeitgleich die landestypische Kost verzehrt. Süßliches auf dem Bildschirm und Scharfes im Magen - eine perfekte Kombination. Dieses Jahr hat es so einen indischen Abend bei uns allerdings noch nicht gegeben. Dabei bin ich mir gar nicht mal so sicher, wie gehaltvoll die indische Küche tatsächlich ist. Zumindest eine Menge Weißmehl, Öl und Zucker dürfte aber darin vorkommen. Nicht unbedingt die ersten Kandidaten auf meiner Ernährungsliste.
Letzte Woche waren wir dann allerdings in einem Lokal namens “Balutschistan“. Dort gibt es zwar keine indische, dafür aber pakistanische Küche und die beiden sind sich doch sehr, sehr ähnlich. Tatsächlich gleichen sie sich in etwa so sehr wie Mary-Kate und Ashley Olsen oder wie die Jacobs Sisters.
Es war außerordentlich gemütlich und vor allem sehr, sehr lecker. Riesengarnelen, Rindfleischstreifen, Hühnchen, scharfe Saucen, diverse Chutneys, Kokos und Mandeln und vor allem scharf. Der inzwischen ungeübte Magen von Conny rebellierte am nächsten Tag zwar ordentlich - wir anderen blieben aber weitestgehend beschwerdefrei.
Ich will wieder mehr indisch!
Darf ich?

Da gibt’s morgen bestimmt schönes Wetter.






Mittwoch gegessen:
Müsli mit Banane, Salat mit Pfifferlingen und Erbsen, Apfel, Hühnerfrikassee mit Reis
Gestern gegessen:
Müsli mit Apfel, Körnerbrötchen mit Käse, Curryhühnchen mit Reis, Griechischer Salat
Hallo!!!
Respekt… Daumen hoch das Du das geschafft hast…
Mache weiter so….
Ich finde Deinen Blog klasse…
LG Shirina