Ich kann gar nicht glauben, wie nachhaltig so eine äußerliche Generalüberholung wie die meinige es scheinbar vermag, die eigene lang vertraute und liebgewonnene Persönlichkeit zu verändern.
Conny sagt zum Beispiel, ich hätte mich äußerlich zu einem richtigen Feingeist entwickelt. Da mir ständig kalt ist, bedecke ich häufig die zart gewordenen Fingerchen mit langgezogenen Intelektuellen-Pullovern-Ärmeln und laufe scheinbar in leicht geneigter Haltung (vermutlich um meine Oberfläche und damit den Angriffspunkt für die Kälte zu minimieren). Den ganzen Beitrag lesen »
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… befinde ich mich in meinem Zielkorridor. Nachdem ich quasi den ganzen Januar damit beschäftigt war, wieder zu meinem vorweihnachtlichen Ausgangsgewicht zurück zu finden, geht es jetzt plötzlich so richtig holterdipolter. Letzte Woche anderthalb Kilo leichter und diese Woche (zumindest zum heutigen Stichtag) noch mal zwei Kilo weniger. Damit lande ich souverän und zielsicher im angepeilten Sektor: 90,5 Kilo. Vor dem Komma steht die 90 also schon mal. Den ganzen Beitrag lesen »
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Kantinen haben für gewöhnlich einen schlechten Ruf. Und das meist zu recht. Das Kantinen-Essen ist in aller Regel lieblos zusammengerührt, fettig und halbwarm. Der Gast wiederum platziert sich inmitten von unzähligen Gesichtern, die er schon den ganzen Tag gesehen hat und auch noch den Rest des Tages sehen wird. Kantinen vermitteln einfach häufig den Eindruck, man hätte sein Tagwerk am Fließband oder der Maschine nur eben kurz unterbrochen, um sich zwischendurch von einer anderen Maschine am anderen Ende des Fließbands fix mit Nahrung versorgen zu lassen. Muss ja auch irgendwann erledigt werden… Den ganzen Beitrag lesen »
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Ich bin wahrlich kein Fashion-Victim. Was aber die regelmäßige Versorgung mit ständig neuerer, modernerer und aktuellerer Bekleidung betrifft, so mache ich seit gut einem Jahr jedem Markenboy alle Ehre. Permanent treibe ich seitdem wie ein willenloses Stück Holz durch die Besucherströme der Einzelhandelskaufhäuser meiner Stadt, nur um mich von Zeit zu Zeit mit etwas Gischt an die Oberfläche spülen zu lassen und dabei (quasi im Vorübergleiten) ein neues Bekleidungsstück für meine weitere Reise zu ergattern. Unzählige Hemden, Anzüge, Jackets, Shirts, Shorts und sonstige Trikotagen habe ich auf diese Weise ergattert - immer neuere, immer feinere, vor allem aber immer kleinere. Den ganzen Beitrag lesen »
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Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute zuerst: Wer schnarcht, verbrennt mehr Kalorien. Die schlechte: Ich schnarche nicht. Zumindest nicht mehr. Sagt zumindest meine Frau. Den ganzen Beitrag lesen »
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