Morgen habe ich Geburtstag. Morgen ist der Tag, an dem Projekt 100 ursprünglich beendet sein sollte. Nachdem alles viel besser lief als gedacht und ich die magische Marke von 100 Kilo bereits zu meinem Geburtstag im letzten Jahr nur ganz knapp um rund 2 Kilo verfehlt hatte, erreichte ich dieses erstes Ziel dann nur drei Wochen später und machte direkt neue Pläne für 2009: 90 Kilo sollten es nun sein, zu erreichen abermals bis zu meinem 35. Geburtstag - doch auch die wurden deutlich vorfristig geknackt, nämlich erstmals bereits Ende Februar. Im Anschluss hielt ich mich viele Wochen und Monate recht wacker, so dass ich mich in der Lage fühlte, abermals ein ehrgeizigeres Ziel anzupeilen, nämlich 85,4 Kilo. Nun - diesmal musste ich mir nach kurzer Zeit eingestehen, dass ich mir wohl etwas zu viel zugetraut hatte - und einen Monat vor Ablaufen der Frist schließlich Verzug anmelden. Den ganzen Beitrag lesen »
speichern & weitersagen
Autsch. Der Gong schlägt und ich hänge in den Seilen. Alles verschwimmt. Ich höre, wie langsam jemand rückwärts zählt. Zehn, neun, acht, sieben, jetzt spricht er leiser und immer leiser. Zu leise - ich kann nichts mehr verstehen. Mein Ohr fühlt sich an als hätte es jemand an der Tankstelle mit 3 bar Ohrinnendruck aufgeblasen. Dumpf höre ich den Ringrichter weitere Zahlen hervorstoßen, vermag aber nicht zu sagen, welche es sind. Aus der Sieben hat sich einstweilen ein kleiner Schmetterlingsschwarm gelöst, der nunmehr um meinen vernebelten Kopf kreist. Ich bin in dicke Watte gepackt. Ach was, Watte - dicker, kratziger Dämmstoff umwickelt meinen ganzen Körper, einseitig mit hellem Glasvlies kaschierter Filz aus Glaswolle, nichtbrennbar nach DIN EN 13501-1. So fühle ich mich. Den ganzen Beitrag lesen »
speichern & weitersagen
Was mich derzeit am meisten umtreibt ist nicht die Fragestellung, ob und wie ich die verbliebenen fünf Kilo noch loswerde - darüber habe ich im letzten Jahr wahrlich genügend Erfahrungen gesammelt. Auch wenn die letzten Kilos zugegebenermaßen die schwersten und hartnäckigsten sind, so mache ich mir über dieses Themenfeld dennoch überhaupt keine Sorgen. Das wird schon irgendwie klappen. Den ganzen Beitrag lesen »
speichern & weitersagen
Ich hab es schon wieder getan. Ich habe es einfach geschehen lassen. Einmal mehr wurde durch mich die frühmorgendliche, idyllische Stille meines Hamburger Vororts minutenlang durchschnitten vom messerartigen, ohrenbetäubenden Schrillen eines Weckers. Fast möchte man nicht glauben, dass ein solch furchtbarer Lärmpegel einem simplen Wecker überhaupt zu entlocken ist. Tatsächlich aber war es so furchtbar laut, dass die erste sich zaghaft erhebende Morgenröte wohl am liebsten wieder in der schalldichten Versenkung verschwunden wäre. Der eine oder andere - in kilometerweit entfernten, ländlicheren Gefilden beheimatete – Hahn mag aufgrund der lautstarken Konkurrenz womöglich sogar damit geliebäugelt haben, die ihm schon bei der Geburt mit in die Wiege gelegte Wecktätigkeit ein für alle mal an den Nagel zu hängen. Das alles aber berührte mich scheinbar nicht im Geringsten. Denn ich ließ es einfach weiter klingeln. Den ganzen Beitrag lesen »
speichern & weitersagen
Oh, aua! Mir tut alles weh! Die Unterarme, die Schulter, das Gesäß - der Muskelkater sitzt einfach überall und hat sich von innen mit seinen fiesen, messerscharfen Krallen an meinen hyperempfindlichen Muskelstränge gehängt. Dabei war ich einfach nur Badminton spielen - und das sogar schon vorgestern. Besonders schlimm ist es in den nach oben verlängerten unteren Extremitäten. ich glaube, das kommt daher, daß ich mich unverhältnismäßig oft nach dem Ball bücken musste. Die anderen waren einfach so viel besser als ich. Den ganzen Beitrag lesen »
speichern & weitersagen