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Dickes D

Gestern hat Bundesverbraucherminister Horst Seehofer die Ergebnisse der ersten gesamtdeutschen Verzehrstudie vorgestellt. Hier die Kernaussagen im Schnelldurchlauf.

Jeder zweite Deutsche ist zu dick
Haut schon mal nicht hin. Wir sind zu Hause 4 (mit Hund und Katze 6). Zu dick bin aber nur ich. In der Mathematik genügt doch immer ein einziger Gegenbeweis, oder?

Nur wenige Bürger können Ihren Energiebedarf richtig einschätzen.
Das erklärt die stets überraschten Ausrufe von Conny nach Erhalt und Öffnen der Stadtwerke-Jahresabrechung. PS: Leipziger, stimmt mit “Ja”! Ach, habt ihr ja schon.

Zwei Drittel der Männer haben einen Body Mass Index von über 25.
Selbst wenn ich mein Ziel erreiche, liege ich immer noch bei einem BMI von knapp 30. Wird es im Anschluss an Projekt 100 noch ein Projekt 85 geben? Na - wir wollen mal realistisch bleiben. Die Quote werde ich alleine eh nicht drücken.

Adipositas ist ein Problem der unteren Schichten.
Können Weiterbildung, akademische Qualifizierung sowie der ganztägige Genuss von arte mein Vorhaben beschleunigen? Muss ich reich werden, um schlank sein zu können?

Süßigkeiten- und Currywurstverbote sind vorerst vom Tisch.
Wäre aber doch mal interessant - und in Anbetracht des öffentlichen Rauchverbots eigentlich nur gerecht. Sagt der Nichtraucher und frühere Schokokleptomane.

PS: Sehr gut finde ich den Ansatz von Herrn Seehofer, mehr über Ernährung aufzuklären (siehe Video). Denn, um ganz ehrlich zu sein: Das meiste darüber lerne ich auch gerade erst.


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5 Kommentare zu “Dickes D”

  1. Gunteram 31.01.2008 um 09:04

    Getsern gegessen:
    Vollkornbrote mit Schinken und Honig, Reste von den Fleischspießchen mit Reis, Tomatensalat, Vollkornspaghetti Bolognese, Apfel

  2. Thomasam 31.01.2008 um 10:12

    Bildung ist auf jeden Fall eine Lösung.

    Vermutlich wird die Regierung aber nur die Ernährungspyramide 80 Millionen mal ausdrucken und in Ortsämtern auslegen… Mal abwarten was Seehofer am Ende produziert. In den USA und in GB sind z.B. die Kennzeichnungspflichten auf Lebensmitteln sehr viel strenger. Auf allen Produkten ist z.B. seit Jahren der GDA (Anteil am Tagesbedarf) abgedruckt - der Erfolg hält sich aber in Grenzen.

    Vermutlich nicht sehr mehrheitsfähig: Man könnte die Krankenkassenbeiträge abhängig vom Body Mass Index festlegen.

    Mein Body Mass Index ist übrigens 25,5 - Mist.

  3. Ninaam 01.02.2008 um 13:55

    Meiner Meinung nach ist der BMI gar nicht so entscheidend, sondern das “Wohlfühl-Gewicht”. Ich habe das Ganze auch hinter mir (-48 kg in gut einem Jahr) und laut BMI-Wert wäre ich jetzt immer noch übergewichtig. Also nicht verrückt machen lassen! :)

  4. Schnattchenam 02.02.2008 um 11:15

    die letzten studien, die ich zum thema gelesen habe, sagten aus, als nichtraucher mit mäßigem alkoholgenuß und leichtem übergewicht wird man am ältesten und am wenigsten krank. und das müßten die krankenkassen ja dann unterstützen.

  5. Gunteram 02.02.2008 um 14:27

    Sicher die gleiche Studie, die Marc gelesen hat:
    http://www.testspiel.de/archives/2008/01/09/so-lebe-ich/

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