04.07.2008
Laufschuhe
Vor ein paar Wochen habe ich bekanntermaßen die schützende Wände meiner Hamburger Wochenwohnung verlassen und das von mir erfundene und inzwischen regelmäßig praktizierte Wohnzimmerjogging in den der Sportart im klassischen Entwurf eigentlich zugedachten öffentlichen Raum verlegt. Seitdem laufe ich unter freiem Himmel - gut sichtbar für alle, die es sehen wollen.
Barfuß oder auf Socken wie beim Wohnzimmerjogging konnte ich diese neue Spielart der Körperertüchtigung freilich nicht mehr ausüben - zunächst reichte es aber, meine Laufausrüstung um ein Paar alte Adidas zu erweitern. Mit zunehmender Häufigkeit und steigender Professionalisierung war es dann aber doch unerlässlich, mich perspektivisch mit angemessenerem Laufschuhwerk zu versorgen – schon allein zum Schutz meiner stark belasteten Knie und Schienbeine.
Also suchte ich an einem Samstag der jüngeren Vergangenheit mit Sohnemann die Leipziger Innenstadt auf. Zwei Männer gehen Schuhe kaufen – dann doch eher untypisch. An den Manolo Blahniks laufen wir denn auch völlig unbeeindruckt vorbei und konzentrieren uns aufs Herrenschuhwerk. Ein Paar Hausschuhe für Leo ist schnell gefunden (dunkelblau mit aufgesteppter Roboterspinne) – richtige Laufschuhe für den Papa gibt’s hier aber nicht.
Also Schauplatzwechsel – wir schlendern einmal quer durch die City in den „Leipziger Laufladen“. Hier bin ich richtig. Zuerst werden meine Füße elektronisch vermessen. Der linke ist 2 Zentimeter breiter, der rechte dafür 2 Zentimeter länger. Bekomme ich jetzt etwa ein Paar Schuhe in verschiedenen Größen?
Die sportliche Verkäuferin jedenfalls sucht aus zig Laufschuhpaaren das scheinbar passendste für mich heraus und schickt mich mitten zwischen die ganzen Wochenendeinkäufer in die Passage. „Lauf hier mal ein bisschen auf und ab - lockeres Joggen.“ Das ist mir dann doch ein bisschen peinlich. Ich frage Leo, ob er Lust auf einen kleinen Wettlauf hat. Er hat, zum Glück - mit Kind wirkt das Ganze nämlich gleich deutlich weniger sonderbar. Ein paar Passanten lächeln sogar.
Die Schuhe laufen gut, die Sportliche ist auch zufrieden („Die geben deinen Füßen guten Halt.“) – nur Leo ist nicht überzeugt. Da er mich beim Wettlauf geschlagen hat, ist er wohl der Meinung, wir müssten weiter Schuhe anprobieren - bis wir welche finden, in denen ich schneller bin als er.
Ich nehme die Schuhe aber trotzdem. Man muss seine Grenzen kennen.

Bevor ihr fragt: Ja, zu der himmelblauen Sporthose gibt es auch noch eine gute Story. Die folgt in Kürze.
Mit dem persönlichen Diätcoach von xx-well.com geht Abnehmen endlich
auch ohne lästigen Jojo-Effekt. Beste Noten von Stiftung Warentest.
xx-well.com Diätcoach - Starten Sie jetzt durch!




Montag gegessen:
Müsli mit Apfel, Großer Salatteller, Apfel, Rinderfiletstreifen mit Tomaten-Gurkengemüse und Reis
Dienstag gegessen:
Vollkornbrot mit Schinken, Tomate, Banane, Hühnchen mit Wokgemüse, Kokos-Zitronengrassauce und Reis, Apfel, ein paar Scheiben Gruyere Käse, Rinderfiletstreifen mit Tomaten-Gurkengemüse und Reis, 2 Schokobons
Mittwoch gegessen:
Vollkornbrot mit Schinken, Tomate, Banane, Bandnudeln mit Wokemüse und Tofu, Apfel, Salat mit Champignons und Hüttenkäse
Gestern gegessen:
Apfel, Bandnudeln mit Pilzragout und Pfirsichen, Nudeln Szechuan-Art, Banane