23.08.2008
Olympia
Ein mittelmäßig interessanter Fernsehbeitrag über den Dreisprung der Frauen auf Schwedisch - das war Olympia 2008 im Wesentlichen für mich. Am faszinierendsten war dabei noch die Frisur einer von Conny auf den putzigen und treffenden Namen “Dreisprungkasper” getauften Teilnehmerin. In der schwedischen Weite bekommt man eben nicht besonders viel mit vom Rest der Welt.
Kaum zurück lese ich aber allerorten über Usain Bolt, der einen Weltrekord nach dem anderen bricht und vor allem über den Goldmedaillen wie Blaubeeren einsammelnden Schwimm-Ponton Michael Phelps. Marc hat zum Beispiel seine ganz eigene Theorie über das Zustandekommen der unglaublichen sportlichen Erfolgen des Olympioniken und sein Konterfei daher kurzerhand auf das Cover der fiktiven “Doping Illustrated” gepackt.
Michael Phelps selbst erklärt uns sein Geheimrezept aber gänzlich legal: “(I just) get some calories into my system and try to recover the best I can.” So geht das also? Ordentlich futtern und dann Höchstleistungen abrufen? Hoch sind die Leistungen von Phelps allemal und hoch ist auch seine Kalorienzufuhr - ganze 12.000 davon nimmt er täglich zu sich. Und dabei hieß es doch früher immer, man solle nicht mit vollem Magen schwimmen gehen. Da hab ich wohl was falsch verstanden…
Hier sein Speiseplan (aus einem Interview mit New York Post via purzelpfund.de):
Zum Frühstück gibt es 3 Sandwiches mit Rührei, Käse, Salat, gebratenen Zwiebeln und kräftig Mayo, dazu ein Omelett aus 5 Eiern, eine Schale Hafergrütze, drei Scheiben French Toast mit Puderzucker bestäubt und drei Chocolate Chip-Pfannkuchen.
Mittags kommen 1 Pfund Nudeln und zwei große Schinken-Käse-Sandwiches auf den Tisch - außerdem noch zusätzliche 1000 Kalorien über Energy-Drinks.
Den Tag beendet dann ein Abendessen bestehend aus einem weiteren Pfund Pasta und einer backblechgroßen Pizza.
Und - mitgerechnet? Richtig - 1.000 Kalorien fehlen noch. Die liefern abermals Energy-Drinks.
Also für mich wäre das eine gute Wochenration, was Herr Phelps da so täglich verdrückt. Da kann man schon neidisch werden.
Schließen möchte ich daher heute mit einem schönen Zitat des neuen größten Olympia-Gewinners der Sportgeschichte: “Eat, sleep and swim. That’s all I can do.”

Inspiriert durch die Covermontage auf Testspiel.de hier meine Version von “Fresssäcke Illustrated” (Das Original-Cover gibt’s hier.)






Donnerstag gegessen:
Müsli mit Apfel, Grilled Chicken Salad, Steak mit Tomatensalat
Gestern gegessen:
Müsli mit Apfel, Reis mit Hühnchen und Ei, Rindsroulade mit Kartoffeln, Apfel
no comment!
http://persy.net/knut/knut12/
welcome back m8