16.02.2009
Sturzgefahr
Es ist unglaublich dieses Jahr… Wir haben den 16. Februar und schon wieder (oder immer noch - so genau vermag ich es gar nicht abzugrenzen) sind Straßen, Dächer, Bäume und parkende Autos komplett weiß. Bei Temperaturaussichten, die es sich in dieser Woche abermals rund um den Gefrierpunkt gemütlich machen sollen, wird es wohl wieder nix mit Frühling.
Das heißt für mich einmal mehr: Sportprogramm im trockenen, warmen und sicheren Fitness-Studio absolvieren… Einen bösen Sturz in der freien Wildbahn habe ich nämlich schon hinter mit und nicht unbedingt gesteigerte Lust auf einen weiteren.
Es geschah in den letzten Tagen des vergangenen Jahres. In den frühen Morgenstunden, die zumindest leicht bessere Lichtverhältnisse bieten als die des späten Abends, befand ich mich joggenderweise auf meinem Weg zum See. An einer Schlüsselstelle, die sich neben einer größeren überfrorenen Pfütze zusätzlich durch strategisch günstig verteilte und unter Laubhaufen versteckte Torstopper auszeichnet, übersah ich beides, glitt zuerst auf der Pfütze aus, schlitterte dann auf einem gefrorenen Laubbatzen zum ersten Stopper, blieb hängen, schlingerte, stolperte und kam äußerst unsanft zu Fall.
Da sich das ganze bei gefühlten 30 km/h abspielte (das Gefühl hat in der modernen Meteorologie und der Wissenschaft im Allgemeinen die ehemals angewandten und anerkannten genauen Messmethoden längst auf die Plätze verwiesen), wirbelte es mich mit ordentlich Schwung James-Bond-mäßig drei Mal um die eigene Achse, bevor ich mit meinem rechten Auge knapp neben dem zweiten Torstopper hart aufschlug.
Da wage ich mich doch lieber wieder aufs Laufband - da besteht die einzige wirkliche Sturzgefahr (sofern man nicht wie ich leichtsinnig beim Starten die Schluss-Sprintgeschwindigkeit vom Vorläufer übernimmt und so von 0 auf 11 km/h in 5 Sekunden stolpert) beim gleichzeitigen Bedienen des iPods, Regulieren der Laufgeschwindigkeit und Greifen zur Wasserflasche. Und selbst dann schlägt man im Fallen mit dem Kopf in der Regel auf den großen, roten Notaus-Knopf.
Höchste Zeit, dass Frühling wird…






Freitag gegessen:
Müsli mit Apfel, Apfel, 1/2 Pizza mit Artischocken, Pilzen, Mais und Putenbruststreifen, etwas Schnitzel mit Broccoli und Sahnesauce
Samstag gegessen:
Müsli, 1/2 Körnerbrötchen mit Käse, Ei, Gemüseteller, 1/2 Stück Quarkkuchen, 1/2 Kirschtasche, 2 kleine Mandelhörnchen, Dinkel-Rigatoni mit Bolognese und Käse
Gestern gegessen:
Müsli mit Banane, Nutella- Brötchen, Restekombi aus Reis, Wok-Gemüse und Bolognese, Marzipanstern, Apfel, Haferkeks mit Schoko, Crêpe mit Banane und Nutella, Crêpe mit Hackfleischfüllung
Wir brauchen Deine Hilfe und vielleicht machst Du ja mit unter
Wir wollen endlich Frühling!
http://balschuweit.de/blog2/2009/02/11/bitte-mitmachen-wir-wollen-fruehling/
Das Stolperproblem habe ich bei meinem ersten Ausflug auf ein Laufband auch schon erfahren dürfen.